Die Alpen von Frühling bis Winter!

Der Kreislauf der Natur in der Tiroler ALpenwelt.

„Lebe jede Jahreszeit, wie sie kommt! Atme die Luft, trinke, schmecke die Früchte und überlasse dich ihrem Einfluss.“ Nach diesem Leitsatz von Henry David Thoreau lebt auch die Flora und Fauna in den Alpen. Mit einem Mosaik an Lebensräumen ist das Ökosystem Berg Heimat für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Im Wechsel der Jahreszeiten hat die Pflanzen- und Tierwelt ihre ganz eigenen Strategien entwickelt, um sich den veränderlichen Bedingungen in der Natur anzupassen.

Die Big Five: Tiere in den Alpen
Man muss nicht nach Afrika reisen, um den Big Five zu begegnen. Auch in Tirol können aufmerksame Wanderer eine faszinierende Fauna entdecken. Steinbock, Gams, Murmeltier, Steinadler und Alpensalamander – mit etwas Glück trifft man in der Bergwelt der Tiroler Zugspitz Arena alle an.

Mit bis zu 9 Monaten Abwesenheit im Winter zählt das Murmeltier trotzdem zu den am häufigsten zu beobachtenden Wildtieren. Im Sommer machen mit ihrem gellenden Pfeifen auf sich aufmerksam und lassen sich vor allem in den Morgen- und Abendstunden betrachten. Während des Winterschlafs senken sie ihre Atmung auf zwei Züge pro Minute. In den Sparmodus wechseln im Winter auch der Steinbock und die Gams. Ähnlich wie Reptilien fahren sie ihren Stoffwechsel herunter und verbrennen Körperfett dadurch sehr sparsam. Frühes Aufstehen im Sommer lohnt sich, wenn man den „König der Alpen“ bei seinen Klettereien am Morgen beobachten möchte. Das Gebiet des Alpensteinbocks befindet sich oberhalb der Baumgrenze in bis zu 3.500 Metern Höhe. Der Spielraum der Gams liegt etwas unterhalb, nämlich im Bereich der Baumgrenze, wo sie vorwiegend in den frühen Morgen- oder Abendstunden auf Nahrungssuche geht. Mit den Jahreszeiten verändert sich auch die Fellfarbe der Tiere von Rotbraun im Sommer zu Dunkelbraun im Winter.

Ein Blick durchs Fernglas kann sich lohnen, um den König der Lüfte bei seinen Segelflügen zu bestaunen. Im Winter kann er auch in tieferen Lagen beobachtet werden, während er im Sommer vorwiegend oberhalb der Waldgrenze auf die Jagd geht. Bereits ab Mitte Januar geht der Steinadler auf Brautschau und kann beim perfekten „Girlandenflug“ bei seinem Heiratsantrag beobachtet werden. Zwischen April und Oktober sind feuchte Bergwälder ein idealer Ort, um einen Alpensalamander zu treffen. Während die kleinen Tiere in den restlichen Monaten in unterirdischen Verstecken eine Winterstarre halten, lassen sich die dämmerungsaktiven Lurche in einer Höhe von 800 bis 2.000 Metern beobachten.

Kreislauf der Natur: Pflanzen in den Alpen
Das Ehrwalder Becken wird von den Gemeinden Ehrwald, Lermoos und Biberwier eingeschlossen. Diese Reste einer alten Moorlandschaft sind Heimat für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Gemeinsam mit einem Altarm der Loisach im Norden des Beckens bildet dieses wertvolle Moor das Naturschutzgebiet „Ehrwalder Becken“. Orchideen, Schwertlilien und seltene Insektenarten sind dort beheimatet. Auf dem Forscherpfad wird die Vielfalt und Schönheit der Alpenflora und -fauna am Grubigstein erlebbar. Zahlreiche Spazier- und Radwege im gesamten Talkessel geben den Blick auf ein fantastisches Rundum-Panorama inklusive der Zugspitze, des Wettersteinmassivs, der Sonnenspitze und den Grubigstein frei.

Egal ob beim Spaziergang, bei einer Fahrradtour, beim Laufen oder Golfen: Die Pflanzenwelt im satten Grün ist das ideale Freizeit- und Erholungsgebiet für kleine und große Entdecker. Auch im Winter bietet das Ehrwalder Becken wunderschöne Langlaufrouten, idyllische Winterwanderwege und Möglichkeiten für Kutschenfahrten. Kleine Föhren- und Fichtengehölze bilden den Übergang zu den umliegenden feuchten Wiesen. Das Naturschutzgebiet ist auch Heimat von 51 Vogelarten. Vom sattgrünen Ehrwalder Becken im Sommer über verschneiten Bergspitzen im Winter bietet die Region um die Zugspitze diverse Möglichkeiten, die vielseitige Fauna zu bestaunen.

Natur erleben in der Post
Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Die Entdeckungslust inmitten des Naturparadieses Tiroler Zugspitz Arena macht keine Pause und Naturerlebnisse zu allen Jahreszeiten sorgen nicht nur für Vielfalt, sondern auch pure Abwechslung am Puls der Natur. Auf Moosle’s Forscherpfad können Kinder spielerisch die Schönheit und Vielfalt der Alpenflora und -fauna des Grubigsteins kennenlernen. Von der Mittelstation der Grubigsteinbahn aus entdecken die jungen Forscher auf dem Wald- und Wiesenweg an sieben Stationen hinunter nach Lermoos die Natur. Das Moos zwischen Ehrwald, Lermoos und Biberwier bietet nicht nur im Sommer wunderschöne Natureinblicke, sondern lädt auch im Winter zu Wanderungen ein.
Gehen Sie mit der Zeit und genießen Sie im Hotel Post in Lermoos das ganze Jahr über die einzigartige Natur. Vom Skifahren vor der Haustür über Winterwanderungen in unberührter Naturlandschaft bis hin zu Bike- und Gipfeltouren in der Zugspitz Arena. Das ist Naturerlebnis im Hotel Post. Hautnah und echt!

Das könnte Sie auch interessieren

Neues aus der Post.

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8